Reitunterricht für Kinder und Jugendliche

Erfahren und geduldig im Umgang mit Kindern wird der Unterricht rund ums Pferd / Pony schwerpunktmäßig von Marie-Theres Steinmeier-Beese durchgeführt.

Unterstützt wird der Unterricht durch qualifizierte junge Reiter mit Reitabzeichen der FN, durch eine erfahrene Voltigierlehrerin, durch Trainerassistentinnen und gelegentlich durch weitere Ausbilder / Ausbilderinnen.

 

Der Slogan "Reiten mit allem Drum und Dran" wird bei uns gelebt:
Wissen über das Verhalten des Pferdes – die Übung im Umgang mit ihm – das Handling von der Pflege bis zum letzten Schließen einer Schnalle – alles will gelernt sein! Und all dies führt zu der Sicherheit, die Freundschaft und Liebe zum Pferd / Pony und zu diesem wunderschönen Sport ermöglicht und entstehen lässt.


Reiten für die Charakterbildung?
JA ! Sich trauen – immer wieder – Schweif durchs Gesicht – Huf auf Fuß – Po im Sand – Finger im Maul - immer wieder, trotzdem!
Rücksicht auf die Belange eines vielleicht verletzten Tieres nehmen, obwohl man grade mal so richtig galoppieren wollte – keine Lust zu haben und trotzdem der übernommenen Pflicht Genüge tun - in der Abteilung auf einen Schwächeren achten und ihm helfen, Rücksicht auf andere nehmen und über ein Mißgeschick mal gemeinsam lachen können– all das erfordert Durchhaltevermögen.


Ja, der Umgang mit Pferden und das Reiten formen den Charakter!
Unsere Philosophie ist, dem Reiter hierbei, egal ob Kind, Jugendlicher, erfahrener oder unerfahrener Mensch, mit Freude und Achtsamkeit zu helfen und immer wieder Glücksgefühle zu ermöglichen.


Was ist uns wichtig und was zeichnet uns aus?

  • Die Achtung vor der Kreatur und die Achtsamkeit im Umgang mit dem Tier zu erlernen
  • Die Achtung vor dem Anderen und die Achtsamkeit im Umgang Miteinander zu fördern
  • Den Reitunterricht mit allem Drum und Dran abwechslungsreich und mit Freude zu gestalten


Ab einem Alter von ca. 8 Jahren sind die Kinder meist in der Lage, aktiv durch reiterliche Hilfen einzuwirken. Das ist der Zeitpunkt, an dem der "richtige" Reitunterricht beginnt.


Wie gestaltet sich der Unterricht mit den Kindern?
Zunächst sind die jüngeren Kinder (ab ca. 4 Jahren) in einer Gruppe, in der sie von Helfern oder einem Elternteil bei der Pflege unterstützt werden. Das Sitzen auf dem Pferd ist abwechslungsreich: geführt wird in der Reitbahn oder in der Geländestrecke mit Kletterwällen, Wellenbahn; in der Natur auf Wiese und Wald. Sitzübungen und das Erlebnisse in allen drei Grundgangarten finden auf dem longierten Pony/Pferd statt.

Sicherheitsgefühl ist ein wichtiges Thema. Ganz allmählich werden die Kinder auf sicheren Ponys an das freie Reiten herangeführt. Erfolge machen Kind, Eltern und Ausbilder stolz und glücklich. Entstehen neue Ängste – aus welchem Grund auch immer – werden diese ernst genommen. Ein paar Schritte zurück in der Ausbildung, Vertrauen in sich selbst und zum Tier wieder neu aufbauen und bald ist die kleine Reiterwelt wieder in Ordnung.

Für die älteren, erfahreneren Kinder finden fast täglich Reitstunden statt, die individuell auf das Können der Schüler angepasst werden. Für jeden Ausbildungsstand steht im Stall das passende Pferd oder Pony.

Abwechslung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Reitausbildung. Eine vielseitige Ausbildung des Reiters, auch unter Einbeziehung der Geländemöglichkeiten, eröffnen wieder neue Wege, neue Motivation, neue Glücksgefühle und lassen dem Zweifel an sich selbst und der gewählten Sportart keinen Raum.

Als Ausbilderin steht Ihnen Marie-Theres Steinmeier-Beese mit einem großen Repertoire an Hilfestellung zur Seite.

 

Reitunterricht für Kinder und Jugendliche:
Je früher Kinder an vielseitige Bewegungsmuster herangeführt werden, umso leichter werden sie erlernt.

Im Vordergrund bei den kleinen Reitanfängern steht nicht das Reitenlernen. Wichtig ist erstmal der natürliche Umgang mit dem Tier. Scheu oder gar Angst sollen überwunden und das Vertrauen zu dem Pferd gestärkt werden. Außerdem lernen die Kinder viel über die richtige Pferdepflege und den artgerechten Umgang mit dem Tier. Im Zeitalter der Klettverschlüsse ist Fingerfertigkeit verloren gegangen. Das notwendige Knoten binden, Schnallen öffnen und schließen sind Bewegungsabläufe beim Handling mit dem Pferd, die die Hand- und Fingerfertigkeit fördern.